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Schülerinnen und Schüler werden für faires Verhalten ihren Mitschülern gegenüber gelobt und erhalten Belohnungen in Form von Buttons, Kinobesuchen mit der gesamten Klasse und einer Fahrt in den Heidepark Soltau.


Das Projekt setzt sich aus drei Teilen zusammen:

  1. Prävention
  2. Therapie
  3. Hinschauen/Grenzen setzen
Der Schwerpunkt lag und liegt auf dem Präventionsbereich. Die Schülerinnen und Schüler haben in den Klassen und dann allgemein für die Schule Regeln für das Verhalten untereinander aufgestellt.

Die Einhaltung dieser Regeln wird durch unterschiedliche Systeme in den Klassen kontrolliert.

Die kleineren Schülerinnen und Schüler haben Leisten, an denen täglich "Vögel" angeheftet werden – bei fairem Verhalten – und die größeren erhalten grüne und rote Punkte.

Am Freitag morgen geht der Schulleiter durch alle Klassen und notiert sich die Wochenergebnisse, fragt nach und erörtert einzelne Vorkommnisse.

Und das sind die Regeln:

  • Ich bedrohe niemanden!
  • Ich beleidige niemanden!
  • Ich lache niemanden aus!
  • Ich haue nicht!
  • Ich lasse meine    
    Mitschülerinnen
    und Mitschüler lernen!
  • Ich spucke nicht!
  • Ich trete nicht!
  • Ich helfe anderen!
  • Ich mache nichts kaputt!
  • Ich nehme niemanden etwas weg!

Etwa alle 6 Wochen versammeln sich alle Schülerinnen und Schüler in der Aula. Die Ergebnisse der letzten Wochen werden vorgestellt.

Alle Schülerinnen und Schüler mit fairem Verhalten erhalten einen Button.

Die Klasse, die die meisten Buttons erhalten hat darf einmal umsonst ins Kino. Dieser Kinobesuch ist für die Schülerinnen und Schüler der Hit.

Zusätzlich werden einzelne Schülerinnen und Schüler gelobt, die große Fortschritte gemacht haben.

Die Figur auf den Buttons ist die Leitfigur des Projekts. Das "Sammeln" wird angeregt.

Einmal machen alle Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Buttons erhalten haben, einen Schulausflug. Es werden schülergerechte Ziele gewählt. Alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen zur Schule gehen und haben 6 Stunden Unterricht. Dies wird auch nicht "verwässert".

Der Bereich Therapie ist noch in der Entwicklung.

Der Bereich Hinschauen/Grenzen setzen versucht, ein in etwa gleiches Lehrerverhalten zu erzeugen. Es soll erreicht werden, dass alle Lehrerinnen und Lehrer annähernd gleich auf Regelverstöße reagieren. Außerdem sollen Verstöße zeitnah und mit Maßnahmen, die in einem inneren Zusammenhang zur "Tat" stehen, geahndet werden. So wird ein Schüler, der im Eingangsbereich gespuckt hat, sofort einen Eimer mit Wasser erhalten und den Bereich putzen müssen.

In der Regel stehen verschiedene Gemeinschaftsaufgaben zur Verfügung. Der Hausmeister unterstützt die Aktion. 

Einige Klassenlehrerinnen versuchen die Zusammenarbeit mit dem    Elternhaus zu intensivieren, indem    sie wöchentlich einen Kurzbericht für    die Eltern erstellen.

Dieser Bericht kann hier herunter geladen werden.

 
"Fair ist cool" fährt nach Soltau

Zu schön um wahr zu sein.

Fast die ganze Schule fuhr nach Soltau.

Ein Bus reichte da nicht.

auf zur Achterbahn
jetzt mach schnell das Foto, wir wollen auch zur Achterbahn.

Das haben wir uns verdient...

Schatten